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Werner Schunk - Arzt und Wissenschaftler aus Gotha / Thüringen

Willkommen!

Viele Jahre war ich als Hochschullehrer tätig. Nein nein, Sie brauchen nicht zu befürchten, dass ich auf meiner Internet-Seite jemanden belehren will! Allerdings möchte ich meine Erfahrungen nicht für mich behalten, wenn sie Ihnen von Nutzen sein können. Ich bin gerne bereit, denen, die es wünschen, Antwort auf ihre Fragen zu geben.

Die Multiple Sklerose - Erkrankung (MS) ist ein komplexes Krankheitsgeschehen. Die Ursache der MS ist unbekannt. Sie kann ihren Schrecken jedoch zunehmend verlieren, wenn man ihr mit individuellen fein abgestimmten Methoden begegnet. Ich kann niemandem einen Erfolg garantieren. Einen Grund zum Pessimismus gibt es aber auch nicht - so schwer es im Einzelfall auch fällt.

Und der Humor soll auch nicht zu kurz kommen. Im Abschnitt Literatur finden Sie mein Angebot. Wenn Sie Appetit bekommen haben, möchten Sie vielleicht mehr davon lesen oder einem Freund ein Geschenk machen. Gerne würde ich Ihnen die Bücher signiert zusenden.

Gedicht des Monats Januar

Giftgefahr

Des Doktors Rat an den Patienten:
das Leben soll nicht zu früh enden,
deshalb sollte man mitnichten
auf alle Gifte ganz verzichten.

Gründlich will Frau M. schon sein,
sie stellt zuerst das Essen ein,
weil man die Speisen ungeniert,
seit kurzem Gen-manipuliert.

Auch die vielen Flüssigkeiten
sind am besten ganz zu meiden.
Angst geplagt mit einem Ruck,
nimmt sie den allerletzten Schluck.

Und wie man in den Medien hört,
gilt auch die Luft als sehr gestört.
Sie beschließt nun unverhohlen
zum letzten Male Luft zu holen.

Der Doktor schreibt den Leichenschein,
holt Luft, trinkt einen guten Wein.

Gedicht des Monats Februar

Ein altes Leiden

Frau G. kommt schon das zehnte Mal
in das Kurbad Klosterthal.

'Sind Sie wieder', fragt der Arzt recht dreist,
'mit Ihrem alten Leiden angereist?'

'O nein, ich freue mich, dass ich sagen kann,
diesmal komm' ich ohne Ehemann!'

Gedicht des Monats März

Frauentausch

'Wohin, mein Freund, so rasend schnell,
das ist doch nicht dein Naturell?'

'Zum Doktor muss ich sicherlich,
denn meine Frau gefällt mir nicht.'

'Ich komme mit, beruhige dich,
auch meine Frau gefällt mir nicht!'

Gedicht des Monats April

Wandlung des Lächelns

Jetzt huscht es über dein Gesicht,
ein Lächeln, das die Starre bricht.
Zeigt an die innere Verspannung,
löst Körper, Geist aus der Verbannung.

Das Lächeln ist auf bestem Wege
zur wundersamen Körperpflege.
Verschenke es mit deinem Blick,
es kommt in andrer Form zurück.

Diese äußerliche Handlung
zeugt von innerer Verwandlung.

Gedicht des Monats Mai

Sexsuchender Gentleman

Solang der Mann die Frau noch sucht,
im Alter noch den Sex verbucht,
die Tür und auch den Mantel hält,
sich der Verdruss in Grenzen hält.

Wenn dann noch Heiterkeit gefragt,
ein kleiner Scherz stets angesagt,
ein Lachen aus dem Zimmer schallt,
da bleibt man fit und wird nicht alt.

Gedicht des Monats Juni

Flugangst

Darfst dich nicht brüsten und nicht schämen,
aber auch nicht wichtig nehmen.

Staune wie das Flugzeug geht,
standhaft hast du überlebt.

Warum sitzt dir die Angst im Nacken,
musst nicht gleich in die Hosen machen.

Gedicht des Monats Juli

Gut und böse

Wie ungerecht auf dieser Welt:
wenn Böses droht, gibt’s Hausverbot,
doch stellt sich plötzlich Gutes ein,
will jedermann der Sieger sein.
Der Zufall aber lehrt die Seinen,
Gutes und Böses zu vereinen.
Das ist, was sie am End' zusammen hält.

Gedicht des Monats August

Der Sucht – Mensch

Obwohl der Mensch Vernunft begabt,
vergiftet er sich Tag für Tag.
Das bisschen Hirn, was dir die Drogen lassen,
wirst du in kurzer Zeit mit Hasch vernaschen.
Die Lunge, die als Raucher dir geblieben,
holt sich der Krebs schon abends vor um Sieben.
Du hast dich selber ungeniert,
vor deinem Tod exekutiert.

Gedicht des Monats September

Beschwipste Wahrheit

Mein lieber Freund erheb das Glas,
stoß an: "in vino veritas!"
Das beflügelt jeden Geist,
weil das "im Wein liegt Wahrheit" heißt.

Doch die nackte Wahrheit dann,
stößt an allen Ecken an.
Weil Wahrheit meist anstößig ist,
macht dich der Wein zum Optimist.

Gedicht des Monats Oktober

Getragene Frauen

Ein junger Mann, ein frisch vermählter,
ist überglücklich und dann wählt er
die schönsten Worte schon seit Tagen:
"werd meine Frau auf Händen tragen."

Diese, seine große Freude,
verbreitet er in Windeseile.
Fragt einen Freund, ob das so bleibt,
ob Liebe schwach wird mit der Zeit?

Erfahren wie der Ältre ist,
spricht er zum Freund als Optimist:
Auch ich, nach über 20 Jahr'n,
nehm' meine Frau gern auf den Arm.

Gedicht des Monats November

Frauen wissen es besser

Das wussten unsre Eltern schon:
die Geburt ist eine Faszination!
Allein mit Amme und mit Wehen,
musste Frau das überstehen.

Doch heute fragt der Doktor an,
ob der treue Ehemann
zur Geburt als Stütze,
bei Wehen und den Schmerzen nütze?

Der Mann will wissen, wie geschickt,
das Kind das Licht der Welt erblickt.
Die Frau spontan und frei,
das glaub' ich nicht,
er war auch nicht dabei,
als es entstanden ist.

Gedicht des Monats Dezember

Göttlicher Alzheimer-Zuspruch

Der Mensch fürchtet das Alter sehr,
am meisten wohl den "Alzheimer".
Sollt' er das Alter je erreichen,
dann stellt ein anderer die Weichen.

Allen meinen Freunden und Patienten wünsche ich eine schöne Adventzeit, ein friedliches Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Und ein paar medizinische Ratschläge für den Alltag möchte ich Ihnen selbstverständlich auch nicht vorenthalten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß. Und - schreiben Sie mir!

© Prof. Dr. Werner Schunk
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